Trösten, wenn Worte nicht reichen
Nähe spricht ohne Worte
Gerade kleine Kinder verstehen oft noch nicht, was du sagst, aber sie spüren, wie du es sagst. Deine Nähe, deine ruhige Stimme und deine Wärme trösten mehr als jede Erklärung. Manchmal ist einfach Dasein der größte Trost.
Den Körper sprechen lassen
Ein in den Arm nehmen, sanftes Wiegen oder eine Hand auf dem Rücken beruhigen das kindliche Nervensystem. Körperkontakt sendet das Signal: du bist sicher. Vertraue darauf, dass dein Körper oft mehr sagt als Worte.
Gefühle nicht wegreden
Du musst den Kummer deines Kindes nicht sofort beheben. Es reicht, ihn auszuhalten und mitzufühlen, statt schnell abzulenken oder zu beschwichtigen. Ein ehrliches du bist traurig, ich bin da tröstet mehr als ist doch nicht so schlimm.
Die eigene Ruhe übertragen
Kinder stecken sich mit unseren Gefühlen an, im Guten wie im Schwierigen. Je ruhiger du selbst bleibst, desto eher findet auch dein Kind zur Ruhe. Dein langsamer Atem kann dem aufgewühlten Kind den Weg zurück zeigen.
Zeit lassen
Trost wirkt nicht auf Knopfdruck. Manchmal braucht ein Kind einige Minuten in deinen Armen, bis die Anspannung weicht. Bleib geduldig dabei. Dränge nicht zum schnellen Aufhören des Weinens, sondern begleite es bis zum Ende.
Auf das eigene Kind hören
Jedes Kind möchte anders getröstet werden, manche brauchen festen Halt, andere etwas Raum. Lerne mit der Zeit die Signale deines Kindes kennen. Was dein Kind beruhigt, zeigt es dir, wenn du aufmerksam bleibst.
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