Selbstfürsorge für Eltern
Du zählst auch
Elternsein gibt unendlich viel und zehrt zugleich. Für dich selbst zu sorgen ist kein Luxus und kein Egoismus, sondern die Grundlage dafür, für dein Kind da sein zu können. Ein leerer Akku kann niemanden laden.
Kleine Pausen sind erlaubt
Es müssen keine großen Auszeiten sein. Schon ein paar bewusste Atemzüge, eine Tasse Tee in Ruhe, ein kurzer Gang an die frische Luft helfen, den Akku zwischendurch zu laden. Plane diese Mini-Inseln bewusst ein, sie sind kein Verzicht am Kind.
Hilfe annehmen ist Stärke
Niemand muss alles allein schaffen. Bitte um Unterstützung, teile Aufgaben, nimm Angebote an. Ein Netz aus Familie, Freunden oder anderen Eltern entlastet enorm. Um Hilfe zu bitten ist kein Versagen, sondern klug und menschlich.
Perfektion loslassen
Es gibt keine perfekten Eltern, und Kinder brauchen sie auch nicht. Gut genug ist wirklich gut genug. Vergleiche, besonders mit geschönten Bildern in sozialen Medien, schaden mehr als sie nützen. Sei so nachsichtig mit dir wie mit deinem Kind.
Die Paarbeziehung pflegen
Wenn es eine Partnerschaft gibt, gerät sie im Elternalltag leicht ins Hintertreffen. Kleine gemeinsame Momente, ehrliche Gespräche und gegenseitige Entlastung tragen die Familie. Auch die Beziehung der Eltern ist ein Fundament für das Kind.
Wann Hilfe wichtig wird
Anhaltende Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Reizbarkeit oder das Gefühl, nicht mehr zu können, sind ernstzunehmende Signale, gerade auch nach der Geburt. Sprich mit vertrauten Menschen und scheue dich nicht, ärztliche oder psychologische Hilfe zu suchen.
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