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Medien

Bildschirmzeit gesund gestalten

2–12 Jahre · 6 Kapitel

Qualität vor Quantität

Nicht nur wie lange, sondern was und wie ist entscheidend. Gemeinsam Angeschautes, altersgerechte, ruhige Inhalte sind etwas ganz anderes als schnelle Dauerberieselung. Begleitung verwandelt Bildschirmzeit in gemeinsame Zeit.

Klare, ruhige Regeln

Feste, vorhersehbare Zeiten funktionieren besser als tägliches Verhandeln. Gemeinsam vereinbarte Regeln, etwa bildschirmfreie Mahlzeiten und das letzte Stündchen vor dem Schlafen ohne Geräte, geben Halt. Verlässlichkeit nimmt den Streit.

Je jünger, desto weniger

Für die Kleinsten gilt: möglichst wenig Bildschirm, dafür echte Welt. Sehr junge Kinder lernen am meisten durch Bewegung, Sprache und Beziehung, nicht durch Bildschirme. Mit dem Alter darf der Rahmen behutsam wachsen, immer begleitet.

Den Abend schützen

Bildschirmlicht und spannende Inhalte machen wach und können den Schlaf stören. Mindestens eine Stunde vor dem Schlafen Geräte aus und ruhiger werden. Geräte gehören nicht ins Kinderzimmer über Nacht, das schützt Schlaf und Ruhe.

Vorbild und Alternativen

Kinder ahmen unser eigenes Medienverhalten nach. Lege auch selbst das Handy weg und biete attraktive Alternativen: rausgehen, basteln, vorlesen, gemeinsam spielen. Langeweile ist erlaubt und macht kreativ, nicht jeder Moment braucht einen Bildschirm.

Im Gespräch bleiben

Sprich mit dem Kind über das Gesehene, über Werbung, über das, was online passiert. Medienkompetenz wächst im Dialog, nicht durch Verbote allein. Bleib neugierig und ansprechbar, dann kommt das Kind auch bei Problemen zu dir.

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